Freie Fahrt für Kinder bis 12 Jahren im ÖPNV!
Das forderte jetzt die AfD-Fraktion in einem Antrag zur letzten Ratssitzung, der von allen anderen Fraktionen und Einzelvertretern abgelehnt wurde – in den meisten Fällen ohne jede Begründung. Lediglich die FDP echauffierte sich mit konstruierten Scheinargumenten – keine Überraschung für uns. Die SPD-eigene Tageszeitung "Neue Westfälische", die sich sonst immer gerne und schnell über unsere Initiativen aufregt, hat übrigens bis heute nicht über unseren Antrag berichtet – er passt wohl nicht ins Anti-AfD-Narrativ.
AfD-Ratsherr Sebastian Gerfen, Mitglied des Jugendhilfeausschusses, stellte den Antrag vor und problematisierte in seiner Rede die zunehmenden finanziellen Belastungen, vor denen Familien auch in unserer Stadt stehen, verursacht vor allem durch außen- und energiepolitische Fehlentscheidungen auf Bundes- und internationaler Ebene. Unsere Forderung, die auch bereits Teil unseres Bielefelder AfD-Wahlprogramms zur Kommunalwahl 2025 war, ist dabei alles andere als realitätsfern oder "populistisch", wie die FDP-Neoliberalen glauben machen wollen:
"Mindereinnahmen für die moBiel GmbH können gegebenenfalls durch ein höheres Fahrgastaufkommen ausgeglichen werden. Bei hohen Spritpreisen wird das Auto öfter stehen gelassen und stattdessen öffentliche Verkehrsmittel genutzt. Mindereinnahmen können auch durch eine erhöhte Zahlung des städtischen Betriebskostenzuschusses an die moBiel GmbH ausgeglichen werden – sofern dies überhaupt notwendig ist", erklärte Gerfen. "Mehr Menschen fahren bei kostenlosen Kindertickets mit dem ÖPNV und entlasten unsere Straßen. Kinder können einfacher an Freizeitangeboten, Sport oder Nachhilfe teilnehmen. Mobilität wird nicht vom Einkommen der Eltern abhängig sein. Günstiger ÖPNV für Kinder bedeutet weniger Kosten für Eltern, mehr Freiheit, bessere Chancen für Kinder und einen positiven Einfluss auf Umwelt und Verkehr."